Weihnachtsmärchen Momo

Freitag, 19. Dezember 2003

Kurz vor Weihnachten erwartete uns ein Anlass der ganz besinnlichen Art… Ein Märchen um ein Mädchen namens Momo, in einer kleinen Stadt, in der die mysteriösen Grauen auftauchen und die Menschen um ihre Zeit bringen. Doch Momo kommt dem Geheimnis der Grauen auf die Spur und mit der Unterstützung einer seltsamen Schildkröte gelingt es ihr, deren wahren Absichten zu entlarven und die Stadt vor ihrem tristen Schicksal zu bewahren: Eine Welt in der vor lauter Zeitsparen niemand mehr Zeit hat! „Momo“ – Ein Theaterstück basierend auf Michael Endes gleichnamigen Werk, von der Horwer Zwischenbühne mit viel Charme, verblüffenden Bildern und unglaublicher Spritzigkeit dargestellt und vom Luzerner Regisseur Reto Ambauen gekonnt in Szene gesetzt. Zu diesem Abend wollten wir benachteiligte Kinder und Jugendliche aus unserer Umgebung einladen, um gemeinsam einige unterhaltsame Stunden zu verbringen. Dabei konnten wir auf die gute Zusammenarbeit mit dem KJU Kinder- und Jugendheim Utenberg, dem Kinderheim Hubelmatt, dem Sozialpädagogischen Wohnheim Wäsemlin, sowie der Stiftung Rodtegg für Körperbehinderte bauen. Finanziert wurde die Vorstellung durch unseren Sozialfond, der u.a. aus dem Ertrag von unserer letztjährigen Flohmarktaktion besteht. Trotz des alljährlichen Weihnachts-Stresses, fanden doch einige Rotaractler Zeit, die zahlreich erschienenen Gäste (~75) zu empfangen. Nach einer eindrücklichen Vorstellung und dem anschliessend offerierten Apéro bildete sich sogar noch spontan eine Gruppe, angeführt von einer vierköpfigen Delegation aus Rollstuhlfahrern. Zusammen zog man weiter zu einer nahe gelegenen Bar, wo wir einen tollen Abend bei einer gemütlichen Runde ausklingen liessen.

Thomas Bachmann